Trapezblech – vielseitig verwendbar

Trapezblech - vielseitig verwendbarCarport, Hühnerstall, Terrasse, Gartenhaus – es gibt viele Gründe, über ein Dach mit Trapezblechen nachzudenken. Eines kann Ihnen garantiert werden: Wenn Sie ein Dach mit Trapezblechen bauen wollen, wird es auf jeden Fall klappen. Denn Trapezbleche können auch vom Anfänger leichter verarbeitet werden. Wer dies nicht glaubt, sollte es einfach einmal ausprobieren? Schneller als mit Trapezblechen kann ein Dach keine Gestalt annehmen.

Qualität ist ein hohes Gut

Dies gilt auch für Dächer und somit auch für alle Materialien, die für den Dachbau verwendet werden. Für Sie bedeutet dies, dass nach hochwertigen Trapezblechen Ausschau gehalten werden muss. Verabschieden Sie sich von dem Gedanken, günstige Bleche zu verwenden, wenn Sie wollen, dass das Dach eine lange Lebensdauer aufweist. Eine Komponente, die ebenfalls zu einer guten Blechqualität führt, sind die Witterungsbedingungen in der Region, in der Sie leben. Dabei stellt sich natürlich die Frage, welches die Anzeichen für eine gute Qualität sind. Hierzu gehört beispielsweise die Überlappung einer Rinne, die langseitig an den Trapezblechen zu finden ist. Ist sie vorhanden, bildet sie ein entscheidendes Element bei der Montage. Viele günstige Modelle verfügen nicht über das Überlappungsprinzip. Dies führt dann in Folge zu einer erheblichen Mehrarbeit, aber auch einem Mehrverbrauch der Bleche. Trapezbleche, die aus dem günstigen Ausland geliefert werden, weisen oft eine minderwertige Stärke der Bleche sowie eine mangelhafte Beschichtung auf. Beides führt zu schnelleren Verschleißerscheinungen, die selbstverständlich eine Auswirkung auf die Lebensdauer der Bleche aufzeigt. Vielleicht klingt es vermessen: Halten Sie sich an deutsche Qualitätsmaterialien, werden Sie diesbezüglich keinerlei Probleme bekommen. Wie Sie sich sicherlich vorstellen können, hat Qualität aber auch seinen Preis. Auf diesen aber sollte man eingehen, um sich nachträglichen Ärger zu ersparen.

Die Vorbereitungsphase

Nein, schütteln Sie nicht den Kopf. Gerade bei Arbeiten auf dem Dach kann eine gut durchgeplante Vorbereitungsphase zu einem besseren Arbeitsablauf verhelfen. Dies wird dem flüssigen Arbeitsverlauf helfen, sodass Sie während der Aufbauphase nur noch verlegen und befestigen müssen. Denn am Boden haben Sie selbstverständlich einen Helfershelfer postiert, der die Bleche auf Zuruf zu Ihnen nach oben gibt. Es geht bei einer optimalen Vorbereitung also alles Hand in Hand. In Windeseile sollte das Dach verlegt und befestigt sein. Legen Sie sich alle Werkzeuge und Befestigungsmaterialien zurecht, sodass Sie sie selber aufnehmen können oder Ihr Helferlein diese zum Einsatz schnell zureichen kann. Diese spart pure Arbeitszeit. Neben den möglichst zugeschnittenen Trapezblechen finden wir hier neben dem Werkzeug auch das gesamte Befestigungsmaterial. Es empfiehlt sich, die Trapezbleche, falls sie noch nicht korrekt zugeschnitten sind, im Vorwege passend zu zuschneiden. Sollten Sie ganz penibel sein, können Sie die Bleche durchnummerieren, sodass kein Zweifel an der notwendigen Reihenfolge besteht.

... ja, natürlich, ...

Wir wissen, dass viele Handwerker kein Problem haben, diverse Arbeiten alleine durchzuführen. Wer mit Trapezblechen arbeitet, sollte allerdings nach Möglichkeit zu zweit oder zu dritt arbeiten. Einer, der die Bleche anreicht und zwei, die sie verlegen und befestigen. Zudem kann auf diese Weise ein so genanntes „Durchhängen“ während des Transportes vermieden werden. Alles in allem wird das Verlegen schneller von statten gehen, sodass das anschließende Erfolgsbier ebenfalls schneller auf Sie zukommen wird.

Die Lagerung von Trapezblechen

Natürlich versucht man, das angelieferte Baumaterial, also auch die Bleche, so schnell wie möglich zu verbauen. Doch klappt diese Zeitvorgabe nicht immer. Deshalb sollten die Bleche korrekt gelagert und nicht länger als vier Wochen auf die Verarbeitung warten. Sicherlich besitzen sie grundsätzlich eine hohe Lebensdauer. Übereinander gestapelt allerdings sind sie doch ein wenig anfällig. Unter anderem kann sich Schwitzwasser zwischen ihnen bilden und zu Korrosion führen. Das muss ja nicht sein. Deshalb sollten die Bleche entweder in einem trockenen Raum gelagert oder zumindest gut abgedeckt werden. Eine gute Durchlüftung ist auf jeden Fall angesagt. Zudem sollte ein Bodenkontakt vermieden werden. Legen Sie also ein paar Holzbohlen darunter oder eine Europalette ohne ähnliches. Auch Kratzer werden auf diese Weise vermieden. Denn wir wissen ja, eine beschädigte Beschichtung kann zu früh einsetzender Korrosion führen. Apropos Werkzeug: Natürlich kann es immer wieder zu kleinen Unstimmigkeiten in Bezug auf den Zuschnitt der Bleche kommen. Um diese zu korrigieren ist eine Kreissäge mit genügender Drehzahl und natürlich dem richtigen Sägeblatt notwendig. Wenn Sie sie zur Hand hätten, wäre auch eine elektronische Blechschere eine gute Alternative. Bei größeren Bauvorhaben kann selbstverständlich über die Neuanschaffung eines entsprechenden Werkzeugs nachgedacht werden. Auch ein Blechknabber oder eine Stichsäge mit korrekten Sägeblatt sind denkbar. ACHTUNG – Ein Winkelschleifer, eine Flex sind nicht zu empfehlen, da sie beim Einsatz Hitze entwickeln. Diese würde die Beschichtung beschädigen, sodass eine gewisse Sollbruchstelle entsteht. Auch kommt es beim Einsatz der Flex schnell zu herumfliegenden Metallstücken, die eventuell auch noch glühen. Sie führen ebenfalls zu entsprechenden Schäden. ACHTUNG – Kontrollieren Sie die Bleche vor der Montage. Sollten sich kleine Kratzer und Fehler durch den Transport ergeben haben, sollten diese auf jeden Fall mit Schutzlack ausgebessert werden, bevor sie aufs Dach gehen.

Nicht ohne Unterkonstruktion

Wir brauchen nicht um den heißen Brei umherreden: Ist die Unterkonstruktion nicht den Anforderungen des Daches entsprechend gefertigt worden, können die Bleche noch so eine gute Qualität aufweisen. Das Dach wird dauerhaft nicht halten können. Sorgen Sie dafür, dass die Weite zwischen den Dachsparren nicht zu groß wird. Bedenken Sie, dass es immer möglich sein muss, das Dach zu betreten. Auch kann bei Schneefall eine große Last auf dem Dach liegen bleiben, die sich bei Tauwetter noch erhöht. Legen Sie lieber einen Sparren zu viel als einen zu wenig. Es muss jederzeit eine optimale Stabilität vorhanden sein. In Bezug auf das Gefälle werden 10% empfohlen. Auf diese Weise kommt Stauwasser nicht zustande, selbst bei Tauwetter nicht. Eine Regenrinne ist nicht in jedem Fall notwendig, aber dennoch vorteilhaft. Zudem kann das Wasser in einer Regentonne / Regentonnenkonstruktion zum Gießen des Gartens gesammelt werden. Ein Vorteil, der nicht zu vergessen werden sollte. Gar nicht so schwierig, wie Sie dachten, so eine Montage eines Trapezblech-Daches, nicht wahr? Nehmen Sie sich die Zeit, damit ein Dach entsteht, das eine lange Lebensdauer aufzeigt und seinen Zweck auf jeden Fall erfüllt.